Ein Japaner, der sich treu bleibt
Der Mazda 3 wird als einer der größten Golf-Konkurrenten gehandelt. Neue Front, neue Farben und neue Materialien verleihen dem Kompaktwagen ein attraktives Design, das sich sehen lassen kann. Zwar erhielt der Japaner nur ein leichtes Face-Lifting, doch der Verbraucher wird sich dennoch daran erfreuen: Die neue Frontpartie mit Kühlergrill und Stoßfänger signalisiert Stärke und gute Aerodynamik. Ein neues Felgendesign lässt den Mazda frech und sportlich wirken.
Im Innenraum sind neue Materialien und neue Farben zum Einsatz gekommen. Insgesamt wurde die Bedienbarkeit vereinfacht. Als neues Ausstattungselement thront jetzt ein integriertes Navigationssystem von TomTom oberhalb der Mittelkonsole. Der Spurwechsel-Assistent „RVM“ (Rear Vehicle Monitoring System) wurde sogar mit dem „Euro NCAP Advanced“ Award ausgezeichnet. Laut Herstellerangaben wurde auch das Geräuschniveau abgesenkt und … der Motor soll wesentlich sparsamer sein, als der des Vorgängermodells – insgesamt also ein Paket, das anspricht.
Das PFALZ-ECHO testete den Mazda 3 mit Benzinmotor in punkto Fahrspaß, Bequemlichkeit und Alltagstauglichkeit.
Bequeme Sitze und schönes Cockpit.
Im Frontbereich bieten bequeme Sitze mit allen nötigen Einstellfunktionen genügend Beinfreiheit. Eine fünfstufige Sitzheizung gewährt auch in der kalten Jahreszeit Sitzkomfort mit Wohlfühlcharakter. Das Cockpit ist übersichtlich und durch die Chromeinfassungen der Bedien- und Anzeigenelemente optisch ansprechend. Das Multifunktions-Display ist direkt im Blickfeld des Fahrers und über das Lenkrad sicher zu bedienen. Leicht zu bedienen und sehr umfangreich ist das integrierte Navigationssystem, dessen Darstellung wahlweise in 2D oder 3D einstellbar ist. Für die Fahrgäste hinten bietet der Fußraum ausreichend Platz – auch für große Leute. Durch das breite Heckfenster ist ein uneingeschränkter Blick nach hinten möglich.
Sehr gutes Bremsverhalten durch ABS mit elektronischem Bremsassistent.
Im Fahrtest überzeugt der Mazda 3 durch schnelles und direktes Ansprechen der Lenkung sowie seiner guten Straßenlage. Durch das ABS mit elektronischem Bremsassistenten ist ein noch besseres Bremsen möglich. Die Notbrems-Warnautomatik warnt den nachfolgenden Verkehr bei einer Vollbremsung durch blinkende Bremslichter. Das Versprechen, das Fahrgeräusch zu mindern wurde eingehalten – keine nervigen Motorgeräusche im Innenraum mindern das Fahrvergnüngen.
Der Mazda 3 ist familientauglich.
Der Mazda punktet durch seine Familientauglichkeit und seinen Fahrspaß. Auch bei hoher Beanspruchung hält sich der Verbrauch in Grenzen. Erhältlich ist der Mazda als Diesel und Benziner, die alle die Euro 5 Norm erfüllen. Der durchschnittliche Verbrauch liegt auch bei sportlichem Fahren bei ca. 7,6 l/100 km. Eine praktische i-Stop Funktion schaltet den Motor beim Stehen ab und beim Betätigen des Gaspedals wieder an. (trd)




